Aktuelles
Neu: Gymnasium LB 9.4
Unter dem Anspruch der Wahrheit: Christsein in gesellschaftlicher Bedrängnis
Neuer Materialien-Nachschub ist da: der Lernbereich 9.4 unseres digitalen Materialienpakets zur 9. Jahrgangsstufe ist online und damit veröffentlicht.
Aspekte aus Geschichte und Gegenwart treffen sich in diesem Lernbereich 9.4 in fünf Lernarrangements und lassen im Wechselspiel frappierend deutlich werden, welch hohes und zugleich fragiles Gut die Errungenschaft der Freiheitsrechte, insbesondere die Religionsfreiheit, ist.
Eine Fülle an Kompetenzerwartungen und damit korrespondierenden Inhalten werden umfassend dargestellt: von der Beschäftigung mit Gründen für gegenwärtige Christenverfolgungen bzw. Benachteiligungen über die Auseinandersetzung mit totalitären Regimen sowie der Unvereinbarkeit von christlichem Glauben mit totalitärem Denken bis hin zur Würdigung der Religionsfreiheit im Rahmen des Einstehens für die Wahrheit als wichtige Grundlage gesellschaftlichen Zusammenlebens.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern mit den einsatzerprobten Materialien viele wirksame Unterrichtsstunden. Ihre Rückmeldungen dazu sind uns wichtig. Feedback gerne an: relpaed-materialstelle(at)irl-bayern.de
Einzelnutzung und Gruppennutzung umfassen derzeit jeweils: LB 9.1-9.4.
Hier gelangen Sie zum Bestellformular bei einer Erstbestellung."
Die PDF-Versionen der Lernbereiche 9.1-9.4 sowie alle verfügbaren Zusatzmaterialien inkl. Methodenkarten stehen ab sofort nach Bestellung zum Download bereit.
à Sollten Sie bereits eine Einzel-bzw. Fachschaftsnutzung für die...
mehrDer KoRUk-Kompass
Eine Navigationshilfe durch die Lehrpläne des evangelischen und katholischen Religionsunterrichts
Mit dem Schuljahr 2024/25 ist der konfessionell-kooperative Religionsunterricht (KoRUk) als mögliches Organisationsmodell an bayerischen Grundschulen flächendeckend gestartet, falls keine eigene konfessionelle Religionsgruppe gebildet werden kann. Für Lehrkräfte ist damit die anspruchsvolle Aufgabe verbunden, zwei Lehrplänen gerecht zu werden.
Hier will der KoRUk-Kompass Unterstützung bieten. Er bietet eine sehr gute Navigationshilfe durch die Lehrpläne des evangelischen und katholischen Religionsunterrichts und zeigt ausgehend von den Kompetenzerwartungen auf, wie man ausgehend von einem der beiden Lehrpläne auch dem anderen Lehrplan mit gerecht werden kann.
Der KoRUk-Kompass wurde gemeinsam vom Institut für Religionspädagogik und Lehrkräftefortbildung in Bayern (IRL), dem Religionspädagogischen Zentrum Heilsbronn (RPZ Heilsbronn) sowie dem Lehrstuhl für Evangelische Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts der LMU München (Lehrstuhlinhaberin Frau Prof. Dr. Ulrike Witten) gemeinsam entwickelt.
Der Kompass macht sichtbar, wo sich Lernbereiche überschneiden, wie konfessionssensibel gearbeitet werden kann und welche Kompetenzen im Mittelpunkt stehen. Er lädt dazu ein, vom Gemeinsamen auszugehen – und so Kinder beider Konfessionen gemeinsam didaktisch sensibel religiös zu bilden.
Mit klarer Struktur, grafischer Übersicht und direktem Bezug sowie Verlinkungen zum LehrplanPLUS bietet der KoRUk-Kompass eine praxisnahe Orientierungshilfe für die...
Online TeaTime
Mutig am Puls der Zeit: Das IRL in Bayern ist gegründet
Am 22. Mai 2025 wurde in der Katholischen Akademie in München feierlich das Institut für Religionspädagogik und Lehrkräftefortbildung (IRL in Bayern) gegründet.
Am 22. Mai 2025 wurde in der Katholischen Akademie in München die Gründung des Instituts für Religionspädagogik und Lehrkräftefortbildung (IRL in Bayern) gefeiert. Gründungsdirektorin, Frau Michaela Severin, betonte den Charakter des IRL in Bayern, als „Ort, an dem mutig und am Puls der Zeit, beste religiöse Bildung für Kinder und Jugendliche innoviert wird. Das IRL steht für einen gemeinsamen Weg aller, die sich dieser Aufgabe verpflichtet wissen."
Mit der Zusammenführung des Religionspädagogischen Zentrums in Bayern (RPZ) und dem Institut für Lehrerfortbildung (ILF) Gars schafft die Freisinger Bischofskonferenz ein zukunftsweisendes Institut, „zur professionellen Unterstützung von Religionslehrkräften und zur Stärkung des Religionsunterrichts in Bayern“ mit Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, so Kardinal Reinhard Marx in seinem Grußwort. Religion sei, so Marx, kein Rückzugsraum, sondern eine unverzichtbare Stimme im gesellschaftlichen Diskurs um Offenheit und Zukunft. Der Religionsunterricht ist darin ein wichtiger Ort, der junge Menschen unterstützt, Orientierung zu finden.
Dafür, wie sich das IRL in Bayern als Think Tank religiöser Bildung für Kinder und Jugendliche versteht, setzte der Festakt in eindrucksvoller Weise ein Zeichen! Die Schülerinnen der Band „Critical“ des Edith-Stein-Gymnasiums in München gestalteten das Programm nicht nur musikalisch, sondern waren auch wichtige Stimmen in der Moderation des Vormittags: Das, was junge Menschen bewegt, ist der Ausgangspunkt religiöser Bildung und sie selbst sind die Akteure ihrer Bildungsprozesse.
Prof. Konstantin Lindner (Universität Bamberg) nahm als Sprecher der Konferenz der Religionspädagog:innen an Bayerischen Universitäten im Festvortrag mit dem Stichwort „Sinnovation“ diese Überzeugung auf: Religionsunterricht begleitet junge Menschen in ihrer Sinnsuche und ermutigt sie zur aktiven Mitgestaltung. Kongenial transformiert wurde die Keynote von den Tanzenden Sophie Haydee Colindres Zühlke und Serhat „Said“ Perhat. Sie bringen ihre eigenen Erfahrungen mit Religion und Identität, Hoffnung und Jugend mit und drücken sie in ihrer Sprache aus: dem Tanz.
Die Laudatio auf den scheidenden Direktor des ILF Gars, P. Dr. Anton Dimpflmaier, würdigte sein langjähriges Engagement für die zentrale Lehrkräftefortbildung. Der Laudator, Prof. Dr. Harald Lesch, bezeichnete P. Anton als „Bildungs-Brücken-Bauer“ und nahm damit auch das freundliche Grußwort von Ministerialdirektor Wunsch auf: Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus drückte die Freude über die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche aus und betonte die Rolle des IRL als zentrale Plattform für Fortbildung und Qualitätsentwicklung im Kontext von Religionsunterricht. Er dankte ausdrücklich dem ehemaligen RPZ Bayern und dem ILF Gars für ihr bisheriges Engagement und ihre verantwortungsvolle Weitsicht, die schließlich zur Transformation beider Institute in das IRL in Bayern führte.
Das Team des IRL in Bayern freut sich zusammen mit über 200 Gästen auf eine bildungsreiche Zukunft!
Link zur Pressemitteilung des Erzbistums München und Freising:
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